{"id":212,"date":"2016-04-26T22:44:43","date_gmt":"2016-04-26T20:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/jupiterkallisto.ch\/?p=212"},"modified":"2016-04-27T00:06:59","modified_gmt":"2016-04-26T22:06:59","slug":"das-mach-ich-dann-morgen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/jupiterkallisto.ch\/?p=212","title":{"rendered":"Das mach ich dann morgen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Wer hat sich nicht schon einmal vorgenommen etwas zu machen mit dem Gedanken &#8222;Ab morgen, da tue ich das!&#8220;? Meistens wenn man komfortabel im Bett liegt und sich den morgigen Tag sch\u00f6n zeichnet. Aber dann verpasst man den ersten Wecker, ist ja achso geschafft von der Arbeit und kaum ist der Feierabend eingetroffen, werden die Vors\u00e4tze bereits auf den n\u00e4chsten Tag verschoben.<\/p>\n<p>Bestes Beispiel? Diesen Blogeintrag will ich seit Monaten schreiben. Ja, richtig gelesen: Monaten! Alleine f\u00fcr diesen Abschnitt habe ich gerade eine Viertelstunde gebraucht, weil ich noch etwas zu trinken brauchte, dann etwas zu essen, dann auf die Toilette musste usw. Es ist ein Teufelskreis, dem ich nicht zu entkommen scheine.<\/p>\n<p>Dazu ein Zitat aus Wikipedia:<\/p>\n<blockquote><p>Prokrastination (lateinisch procrastinare \u201evertagen\u201c; Zusammensetzung aus pro \u201ef\u00fcr\u201c und cras \u201emorgen\u201c), auch extremes Aufschieben, ist eine Arbeitsst\u00f6rung, die durch ein nicht n\u00f6tiges Vertagen des Arbeitsbeginns oder auch durch sehr h\u00e4ufiges Unterbrechen des Arbeitens gekennzeichnet ist, sodass ein Fertigstellen der Aufgabe gar nicht oder nur unter enormem Druck zustande kommt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Also, ich k\u00f6nnte mich wohl als schon fast professionellen Prokrastinierer bezeichnen. Denn alles was ich anfange, wenn ich es denn mal anfange, was an sich ja schon schwierig ist, liegt bei mir Wochen, ja gar Monate rum. So wird es f\u00fcr mich schwierig, irgendwie etwas zu erledigen. Oder mich \u00fcberhaupt dazu zu begeistern. Das endet damit, dass ich Meister im Stapeln von W\u00e4sche auf einem Stuhl bin, genauso wie ich meine Armee von Wollm\u00e4usen immer wie gr\u00f6sser z\u00fcchte.<\/p>\n<p>Immerhin schaffe ich es, meine Rechnungen gleich dann zu begleichen, wenn ich sie erhalte. So ziemlich das Einzige, was ich nicht aufschiebe. Das k\u00f6nnte ja auch schlimmere Folgen haben. Vielleicht ist das ja aber auch ein Grund? Ich schiebe so vieles auf, weil ich ja nicht verhungere oder verdurste, wenn ich den W\u00e4scheberg noch perfekter stapel. Ich lande ja nicht obdachlos in der Gosse, nur weil ich nicht sofort den Boden sauge, sobald ich ein bisschen Staub sehe.<\/p>\n<p>Dennoch wird es langsam Zeit, dass ich praktisch denke, erst recht, da ich bald eine eigene Wohnung haben werde. Also versuche ich, das n\u00e4chste Mal, wenn ich sage, &#8222;Ab morgen!&#8220;, da werde ich es einfach sofort tun. Wie diesen Blogeintrag, der jetzt einfach sein musste. Aber wer weiss, auch diesen Vorsatz werde ich wohl auf\u00a0den n\u00e4chsten Tag verschieben und dann auf den n\u00e4chsten und so weiter. Dem Teufelskreis zu entfliehen ist\u00a0f\u00fcr mich\u00a0wohl sehr schwierig. Auch wenn dieser Blogeintrag keinen Sinn ergibt und nur dazu da ist, dass wiedermal etwas auf dieser Seite gepostet wird. Das wars wert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>Also, man liest sich.<br \/>\nJupiter<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer hat sich nicht schon einmal vorgenommen etwas zu machen mit dem Gedanken &#8222;Ab morgen, da tue ich das!&#8220;? Meistens wenn man komfortabel im Bett liegt und sich den morgigen Tag sch\u00f6n zeichnet. 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